Die Untoten Life Science & Pulp Fiction
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2011
Schlagwörter
Biomaterial–Biokapital
Der Tod ist auch nicht mehr das ...
Drastik
Frozen Angels
Langlebigkeit
nach dem Menschen
Pflege
Reproduktion
Technisierung
4 Artikel gefunden
1984
Biomaterial–Biokapital
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Drastik
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nach dem Menschen
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Technisierung
Flatline 2 - Neuromancer [Gothic Materialism]
Im digital vernetzten Kapitalismus, wie ihn William Gibson in seinem Cyberpunkroman
Neuromancer
beschrieben hat, wird auf der Flatline, der Grenze zwischen Leben und Tod, zwischen Organismus und Maschine, gesurft.
'Der einzige moderne Mythos ist der Mythos der Zombies.' (Gilles Deleuze/ Félix Guattari). Der 'gotische Materialismus' Gibsons (Mark Fisher) handelt von verschiedenen Formen der Zombifizierung im digitalen Zeitalter. Die Hauptfigur seines Romans
Neuromancer
ist der Hacker Case, der im Cyberspace – ein von Gibson geprägter Begriff – die Computersysteme großer Konzerne knackt – 'Eis brechen', wie die Hacker sagen – und ausraubt. Dabei riskiert er, dass sein Gehirn von den Abwehrsystemen der angegriffenen Computer zerstört wird.
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2005
Reproduktion
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Biomaterial–Biokapital
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Frozen Angels
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Technisierung
Frozen Angels [Dokumentarfilm]
Es ist moralisch nicht vertretbar, heute noch Kinder auf rein biologischem Wege in die Welt zu setzen.
So Bill Handel, kalifornischer Radiomoderator und Inhaber einer Agentur für Leihmütter und Eizellenspenderinnen. Worauf Handel hinaus will, zeigt der Dokumentarfilm „Frozen Angels“: eine obligatorische Anwendung der Techniken der Reproduktionsmedizin. Nicht nur im Fall, dass Leute ohne medizinische Hilfe keine Kinder bekommen können,
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2005
Reproduktion
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Biomaterial–Biokapital
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Drastik
Drastik - Aufklärung - Langeweile [Dath, Seeßlen]
Zwischen Drastik und Langeweile besteht ein enger Zusammenhang. Porno und (Körper)Horror, die beiden wichtigsten Genres der Drastik, leben von der detaillierten Darstellung, vom Alles Zeigen, von der Wiederholung und schier endlosen Variation des Gleichen.
„Nur wer sich ohne Reue zu langweilen vermag, kann andere Leute entsetzen oder erregen“, schreibt Dietmar Dath.
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2002
Biomaterial–Biokapital
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Pflege
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Der Tod ist auch nicht mehr das ...
Tote tiefgefroren, gerüttelt und gefiltert
In einem Artikel vom 13. Februar 2002 berichtet die taz über eine eine Art des Bestattens, die von der schwedischen Biologin Susanne Wiigh-Mäsak entwickelt wurde:
"Der Körper des Verstorbenen wird in ein Bad aus flüssigem Stickstoff getaucht und erkaltet darin zu spröder Härte. In einer Rüttelanlage leicht durchvibriert" (also à la 'methode traditionelle' wie bei Champagner) "zerfällt er aufgrund des Eigengewichts in kleinste Bestandteile.
[…]
Ein Projekt der
Kulturstiftung des Bundes
in Kooperation mit
Kampnagel
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften